Ron Paul bewirbt sich um das Amt des Präsidenten
Der Rapublikaner Ron Paul bewirbt sich um das Amt des Präsidenten der USA. Damit haben die Republikaner einen Bewerber dessen Politik stärker im Kontrast zur Regierung Bush steht als die der beiden Hauptkandidaten der Demokraten (Hillary Clinton und Barrack Obama)
Als Beispiel für Pauls Standpunkte kann man dieses Zitat von Restless in Europe heranziehen:
“Militärmacht, welcher wir uns erfreuen, wird zu der Deckung unserer Währung … Am wichtigsten ist, dass die Dollar-Öl-Beziehung aufrecht erhalten wird, um ihn als überragende Währung zu sichern. Jeder Angriff auf diese Beziehung wird machtvoll beantwortet werden – wie es immer schon geschehen ist.” (in: Wissenschaft und Frieden 3/2006: 2)
Ich denke nicht, dass Ron Paul realistische Chancen hat als Kandidaten der Republikaner aufgestellt zu werden. Nicht nur, dass er den Irak Krieg von Anfang an abgelehnt hat. Er ist kategorisch gegen jede präventive Intervention des USA im Ausland. Mit seinem verhalten dürfte er sich in der amtierenden Regierung so viele Feinde gemacht haben, dass im die nötigen Freunde in der Parteispitze fehlen. Da kann er noch so viele Spenden sammeln.
Zwar halten viele Beobachter, zum Beispiel Robert Grözinger, Paul gerade wegen seiner für Republikaner untypischen Haltung für den besten Kandidaten aber die republikanischdominierten Bundesstaaten wollen vermutlich immer noch ein Cowboy, einen Beschützer. Zwar keinen Falken und Kriegstreiber wie Bush aber auch niemanden der grundsätzlich vor Krieg zurückschreckt.
Mein Tipp für den republikanischen Kandidaten ist Rudolph Giuliani, ehemaliger Bürgermeister von New York.